Philosophie

 

Du bist rein zufällig auf diese Seite gestoßen? ...Zufall?

Nein, ich glaube nicht an den Zufall. Es ist deine (unbewusste) Resonanz zu dem, was hier ist.     Unsere Seelen haben sich gefunden!

 

Friedrich Schiller ruft mit der "Ode an die Freude" Gefühle auf, die tief in mir schwingen.

Gefühle, die zu meiner Philosophie, die zur Grundhaltung und Lebenseinstellung wurden.

Nicht zuletzt entspricht diese heute meinem Tun, meinem Sein, meinem Werden ...

 

Wir sind geschaffen, die Fülle des Lebens in Liebe und Freude anzunehmen

nicht das Leid!

 

Wir sind eins mit der Unendlichkeit der Schöpfung, mit dem Werden, dem Blühen, der Herrlichkeit und mit dem Welken, dem Vergehen und doch wieder auferstehen (inkarnieren).

Du bist, im Rahmen der Schöpfung, zum Schöpfer erkoren!

 

Du bist eins mit dem ewigen Kreislauf in festen Bahnen der "himmlischen Ordnung", mit

"des Himmels prächtigen Plan".

 

Das ist der Weg der Seele. In Ehrfurcht und Achtsamkeit jeglicher Schöpfung, eingereiht in

"das Gefüge des Universums"

 

Also, lasst uns beobachten, probieren, erfahren, studieren, lasst uns in bedingungsloser Liebe annehmen, was da ist.

 

Lasst uns fühlen und erkennen, lasst uns unsere wunderbaren Kräfte und Möglichkeiten begreifen, aufrufen und anwenden.

 

Lasst uns unsere Aufgabe als Schöpfer im Rahmen der Schöpfung gewahr werden, verantwortungsvoll, achtsam, demütig

in liebevoller Dankbarkeit.

 

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Ode "An die Freude"

 

Finale der Symphonie No. 9, Text: Friedrich Schiller

 

Freude, Schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuer-trunken,
Himmlische, dein Heiligtum!
 
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
 
Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
 
Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!
 
Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur;
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
 
Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott.
 
Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels Prächt'gen Plan,
Laufet, Brüder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.
 
Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuer-trunken,
Himmlische, dein Heiligtum!
 
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
 
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt!
Brüder über'm Sternenzelt
Muss ein lieber Vater wohnen.
 
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such' ihn über'm Sternenzelt!
Über Sternen muss er wohnen.